Ausbildung in der Pflege: freie Ausbildungsplätze

Die Ausbildung zur Pflegefachfrau oder zum Pflegefachmann dauert drei Jahre, ist vergütet und öffnet alle Bereiche der Pflege, vom Krankenhaus bis zum ambulanten Dienst. Daneben gibt es Helfer- und Assistenzausbildungen, das Pflegestudium und die Ausbildungen zur Operationstechnischen und Anästhesietechnischen Assistenz. Hier finden Sie freie Ausbildungsplätze in ganz Deutschland.

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02.09.2026
PflegefachkraftAusbildung

Ausbildung als Pflegefachkraft (m/w/d) 2026

St. Josef Krankenhaus GmbH Moers
KönigswinterAVRVollzeitAmbulanter PflegedienstKrankenhaus und KlinikStationäre Altenpflege30 Tage UrlaubBetriebliche AltersvorsorgeFort- und WeiterbildungGesundheitsangebote+3 mehr

Ausbildung in der Pflege: freie Ausbildungsplätze in Zahlen

Auswertung der aktuell 1.145 offenen Stellen in dieser Kategorie auf pflegejobs-direkt.de, täglich aktualisiert.

Häufigste BenefitsMitarbeiterrabatte (73 %)Fort- und Weiterbildung (73 %)Betriebliche Altersvorsorge (44 %)Gesundheitsangebote (42 %)Tarifvertrag (41 %)

Welche Ausbildungen gibt es in der Pflege, und wer kann sie beginnen?

Der Kern ist die generalistische Pflegeausbildung nach dem Pflegeberufegesetz. Sie dauert in Vollzeit drei Jahre, in Teilzeit höchstens fünf, besteht aus theoretischem und praktischem Unterricht an der Pflegeschule und einer praktischen Ausbildung, die den größeren Teil ausmacht (§ 6 Pflegeberufegesetz). Die Praxiseinsätze führen durch Krankenhaus, Pflegeheim, ambulanten Dienst, Kinderkrankenpflege und Psychiatrie, ein Vertiefungseinsatz beim Ausbildungsträger schließt sie ab. Wer die Vertiefung in der Kinderkrankenpflege oder in der Altenpflege wählt, kann im letzten Ausbildungsdrittel den gesonderten Abschluss wählen (§ 59). Die Praxisanleitung muss mindestens zehn Prozent der praktischen Ausbildungszeit ausmachen.

Zugang haben drei Gruppen: Bewerber mit mittlerem Schulabschluss, Bewerber mit Hauptschulabschluss und einer mindestens zweijährigen Berufsausbildung oder einer mindestens einjährigen Pflegehilfeausbildung, sowie Bewerber mit zehnjähriger allgemeiner Schulbildung (§ 11). Der Träger der praktischen Ausbildung zahlt für die gesamte Dauer eine Ausbildungsvergütung (§ 19). Wer studieren möchte, wählt die hochschulische Ausbildung von mindestens drei Jahren mit akademischem Grad. Ab dem 1. Januar 2027 kommt die bundeseinheitliche Ausbildung zur Pflegefachassistenz mit 18 Monaten Vollzeit hinzu, bis dahin gelten die Helfer- und Assistenzausbildungen der Länder.

Zum Stichtag 9. September 2026 waren rund 1.100 Ausbildungsplätze ausgeschrieben, davon mehr als die Hälfte in Pflegeheimen, knapp ein Drittel in Kliniken und ein Viertel bei ambulanten Diensten. Zwei Drittel richteten sich auf die Pflegefachausbildung, gut ein Viertel auf Helfer- und Assistenzausbildungen, der Rest auf OTA, ATA und weitere Berufe. Die meisten Plätze boten Träger mit vielen Standorten, allen voran Alloheim und compassio.

Häufige Fragen zu Ausbildung in der Pflege: freie Ausbildungsplätze

Welchen Schulabschluss brauche ich für die Pflegeausbildung?

Den mittleren Schulabschluss, oder den Hauptschulabschluss zusammen mit einer mindestens zweijährigen Berufsausbildung oder einer mindestens einjährigen Pflegehilfeausbildung, oder eine zehnjährige allgemeine Schulbildung. Abitur ist nicht erforderlich, auch nicht für das Pflegestudium an vielen Hochschulen.

Wird die Ausbildung bezahlt?

Ja. Das Pflegeberufegesetz verpflichtet den Träger der praktischen Ausbildung, für die gesamte Dauer eine angemessene Ausbildungsvergütung zu zahlen. Die Höhe richtet sich nach dem Tarifvertrag des Arbeitgebers, kirchliche Träger zahlen nach ihren Arbeitsvertragsrichtlinien, öffentliche nach dem TVöD.

Kann ich mich auf einen Bereich spezialisieren?

Ja. Die Ausbildung ist generalistisch, endet aber mit einem Vertiefungseinsatz beim Ausbildungsträger. Wer die Vertiefung in der Kinderkrankenpflege oder in der Langzeitpflege wählt, kann im letzten Ausbildungsdrittel den gesonderten Abschluss Gesundheits- und Kinderkrankenpflege oder Altenpflege wählen. Fachweiterbildungen wie Intensivpflege oder OP folgen nach der Ausbildung.

Was ist die Pflegefachassistenz?

Eine neue, bundeseinheitliche Ausbildung, die am 1. Januar 2027 startet und die bisherigen Landesausbildungen für Pflegehelfer und Pflegeassistenten ablöst. Sie dauert in Vollzeit 18 Monate, in Teilzeit bis zu 36 Monate, ist vergütet und erleichtert den späteren Übergang in die dreijährige Pflegefachausbildung.

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